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Bildung für nachhaltige Entwicklung - Was heißt das?

Auf dieser Seite wollen wir Sie darüber informieren, was der Begriff Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) bedeutet, welche Geschichte dieser hat und von welchen Leitgedanken er ausgeht.

 

Wir möchten Sie einladen, mit uns gemeinsam den Leitgedanken des BNE in unseren Kindertagesstätten und in unserem Verein umzusetzen.

 

 

Die Geschichte

Eines der bekanntesten Sätze kommt von Karl-Hans von Carlowitz (1713). Er schrieb: "Schlage nur so viel Holz ein, wie der Wald vertragen kann. So viel Holz, wie nachwachsen kann".

Mit diesen Sätzen begann im Prinzip das Thema Nachhaltigkeit die Welt zu erobern.

 

Bildung für nachhaltige Entwicklung möchte die Menschen in die Lage versetzen, nachhaltig zu denken und zu handeln und Entscheodungen für die Zukunft zu treffen. Es geht darum abzuschätzen, welche Auswirkungen das eigene Handeln auf die Natur, die künftigen Generationen oder das Leben in anderen Regionen der Erde hat, und sich dadurch an der Gestaltung einer gerechten Zukunft beteiligen (www.bne-portal.de).

 

 

Handlungsfelder in der KiTa

Bereits in der KiTa erhalten die Kinder und ihre Familien die Gelegenheit, sich mit zentralen Fragen der Gesellschaft auseinanderzusetzen.

Um den Kindern und ihren Familien das Leitbild nachhaltiger Entwicklung nahezubringen, können in der KiTa-Arbeit folgende Handlungsfelder eröffnet werden:

 

1. Bildungsarbeit: Was wird zum Thema?

z. B. Gesunde Ernährung: Woher kommen die Lebensmittel und welche Transportwege müssen sie zurückgelegt haben?

 

2. Dokumentation: Wie wird Nachhaltigkeit sichtbar?

Die unterschiedlichen Formen der Dokumentation in der KiTa bieten die Möglichkeit, die Perspektiven einer nachhaltigen Entwicklung in den verschiedenen Bildungs- und Lernprozessen der Kinder für alle am Erziehungsprozess Beteiligten sichtbar zu machen (Portfolio, Sprachlerntagebuch, Bildungswände, Projektmappen etc.).

 

3. Eltern: Gemeinsam an einem Strang ziehen

Ernährung, Energie, Mobilität sind Themen, die zu Hause und in der KiTa eine Rolle spielen. Im Sinne der Erziehungs- und Bildungspartnerschaft können diese Themen gemeinsam aufgegriffen und mit den Kindern gemeinsam erforscht werden.

 

4. Betrieb: Was daran ist nachhaltig?

Der KiTa-Träger und alle Mitarbeiter_innen sollen sich die Frage stelle, woher z. B. der Strom oder woher die Materialien zum Spielen und Lernen bezogen werden? Woher bezieht der KiTa-Träger seine Lebensmittel?

 

5. Team: Wie gehen wir es an?

Das Team setzt sich mit der Frage auseinander, was bedeutet für uns BNE in der Praxis und welche Kompetenzen, Fähigkeiten und persönlichen Ressourcen bringen wir als Team mit? Welche Themen sind gut geeignet, um Zusammenhänge für Kinder zu verdeutlichen und die die Aspekte einer nachhaltigen Entwicklung erlebbar zu machen?

 

6. Konzeption: BNE als KiTa-Profil verankern

Die Konzeption ist die verbindliche Arbeitsgrundlage für das Team. In ihr finden die BNE-Grundsätze Beachtung.

 

7. Umfeld: Die Umgebung unter die Lupe nehmen

 

8. Träger: Engagement für eine lebenswerte Zukunft

 

 

 

 

Hier gelangen Sie auf das BNE-Portal: UN-Dekade "Bildung für nachhaltige Entwicklung"

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